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Unsere „Schule isst besser“

Schulprojekt zur Lebensmittelwertschätzung

02. Mär 2020

Unsere „Schule isst besser“

An diesem Schulprojekt zur Lebensmittelwertschätzung, das vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten aufgelegt wurde, nahmen unsere Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Klasse 8 Hauswirtschaft und Sozialwesen teil.

In Deutschland werden pro Person jährlich im Durchschnitt 85 kg Lebensmittel weggeworfen, dies entspricht einem Warenwert von ca. 300 Euro.

Die Jugendlichen setzten sich – mit diesem Wissen – in den letzten Wochen u.a. mit folgenden Themen auseinander:

  • Mindesthaltbarkeitsdatum: Was sagt es aus? Sofort in die Tonne? Oder gibt es Alternativen?
  • Makel bei Obst und Gemüse: Unter der Rubrik „Nicht NORMal“ setzten die Schüler Äpfel, Zitronen oder Karotten - die nicht der Norm entsprechen und es daher meist nicht in den Lebensmittelhandel oder zum Verbraucher schaffen - mit Bildern und Werbeslogans in Szene. So machten sie deutlich, dass die Optik keinen Einfluss auf den Geschmack oder Vitamingehalt haben muss.
  • Haltbarmachung: Hier informierten sich unsere Achtklässler über die richtige Lagerung und Haltbarmachung von Lebensmitteln. Zusätzlich wurden einige Methoden in der Praxis ausprobiert, z.B. Dörren -Bananenchips, aus den nicht verkauften Beständen unseres „Banana Day“- oder die Herstellung von Apfelgelee aus selbstgelesenen Äpfeln.
  • Arbeiten mit einem Profi-Koch: Der Höhepunkt des Projektes war die praktische Arbeit in der Küche mit Klaus Mathey, einem Profi in der Küche aus Hemsbach. Unter dem Motto „In den Topf statt in die Tonne“ wurden alltagsnahe und schmackhafte Gerichte realisiert. Bei der Umsetzung verschiedener Rezepte war die oberste Prämisse, dass mit Nahrungsmitteln gearbeitet wird, die vorm Verderben noch lecker und weniger aufwendig „im Topf“ zubereitet werden können, anstatt in der (Bio)tonne entsorgt zu werden.

Außer dem Zucker für die karamellisierten Walnüsse streute Klaus Mathey auch zahlreiche praktische Küchentipps und interessante Anekdoten zur Entstehung verschiedener Gerichte ein. So erfuhren die Schüler beispielsweise, wie der Kaiserschmarrn entstanden ist: Der Koch von Kaiser Franz Josef arbeitete bereits sehr nachhaltig. Er wollte Apfelpfannkuchen zubereiten, doch beim Wenden des Pfannkuchens landete dieser nicht wieder in der Pfanne, sondern auf dem Küchenboden. Der Koch gab ihn zurück in die Pfanne, briet ihn dunkler, zerteilte ihn in Stücke und streute Zucker darüber. Der Kaiser war begeistert.

Dies wurde gekocht:

  • Gemüsesuppe (aus Kohlrabi, Karotten, Petersilienwurzel, Lauch und Zwiebeln) mit Croutons
  • Eiersalat mit selbstgemachter Mayonnaise
  • Kaiserschmarrn mit gedünsteten Apfelspalten
  • Karamellisierte Walnüsse

Appetit hierzu machen auch unsere Bilder :)